Nov
21
2009
3

Kompetenzverortung und Überprüfung mittels Checkliste und Denkstufenmodell

Eine immer wieder aufkommende Fragestellung im Kontext Selbstorganisierten, individuellen Lernens innerhalb des OskarSiL-Projektes ist die der Kompetenzdarstellung und des Kompetenznachweises. Die Wikipedia beschreibt eine Kompetenz nicht mehr als eine Aufstellung einzelner Wissens- oder Könnenselemente, es handelt sich bei Kompetenzen vielmehr die Darstellung koordinierter Einzelleistungen anhand sich fortwährend ändernder Problemstellungen. (weiterlesen…)

Okt
13
2009
2

Zielformulierungen der pädagigischen Arbeit

Die auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion erarbeiteten Zielformulierungen bilden die Basis von Unterrichtsentwicklungen. Sie haben somit auch Einfluss auf Qualitätsleitbilder und Schulentwicklungen.

Grundlage aller Überlegungen sind aktuelle Rahmenlehrpläne.

Curriculum für Lernende beschreiben und zu erreichende Kompetenzen vereinbaren

Wer legt die zu erwerbenden Kompetenzen fest?

  • Alle Kompetenzen sind von den Fraktalen/Teams formuliert.
  • Ausbildungbetriebe sind in die Benennung von Kompetenzen eingebunden.

Wer entscheidet über den Grad und Zeitpunkt des Kompetenzerwerbs?

  • Der Lernende entscheidet selbst über die Auswahl seiner individuellen Kompetenzen.
  • Er legt weiterhin fest wann und in welcher Tiefe die Kompetenz erworben werden soll. (weiterlesen…)
Nov
10
2008
2

OskarSiL – Zielsetzungen

Mit dem Projekt „OskarSiL“ sollen die Vorraussetzungen, die zur Umsetzung Selbstorganisierten, individuellen Lernens erforderlich werden, geschaffen werden. Im Einzelnen bedeutet dies, dass die Lernenden kooperativ an gemeinsamen Lernarrangements arbeiten, sowie individuell an selbst gewählten und selbst organisierten Aufgabenstellungen innerhalb dieser Arrangements. Die Lernbegleitung durch die Lehrenden erfolgt durch Coaching. Der Unterricht und das Feedback erfolgt grundsätzlich chancenorientiert und nicht defizitorientiert. Hierbei werden die Instrumente Individualfeedback und individuelle Zielvereinbarung eingesetzt. Der Unterricht findet als Blended Learning in den Phasen Präsenzunterricht, WBT und Onlinekommunikation statt. Zur Durchführung und Unterstützung dient ein internetbasiertes Lernmanagementsystem (LMS).

Um die vorgenannten Ziele erreichen zu können müssen sich neben dem Rollenverständnis und der Profession der Lehrenden auch rechtliche und räumliche Bedingungen der Institution Schule verändern und sich für die Einführung der neuen Lernkultur öffnen. Hierbei bedarf es Veränderungen hinsichtlich der Lernortgestaltung und der mit einer hohen Regelungsdichte versehenen Gesetzes- und Verordnungslage, z B. bei der Frage der Aufsichtsorganisation, der Pflichtstundentafel oder Pflichtstundenverordnung für Lehrkräfte.

Ziel ist es die Evaluation unter den Aspekten „entwickeln und fördern“, im Kontext der Etablierung einer Feedback-Kultur zur Sicherung der Qualitätsstandards, nach den Vorgaben des Qualitätsmanagementsystems Q2E durchzuführen.

In den ausgewählten Schulformen formulierten die verantwortlichen Lehrerteams folgende Zielsetzungen, für Ihre Arbeit:

BFI: Die Lehrpersonen unterrichten gemeinsam in der 11BFI in aufeinanderfolgenden thematisch strukturierten Blöcken (z.B. 4 Themen pro Jahr, alle Kollegen unterrichten die gleiche Thematik), d.h. alle Lernfelder und Fächer gehen in den thematisch strukturierten Blöcken auf. Die allgemeinbildenden Fächer im Bereich der FHR bleiben hiervon unberührt.

BFS: Die Lehrpersonen unterrichten gemeinsam in der zweijährigen BFS in aufeinanderfolgenden Lernfeldern (LF1 -> LF2 -> LF3 -> LF4). Je Halbjahr wird so ein Lernfeld unterrichtet. Alle Problemstellungen werden integrativ in Lernfeldern und nach Lehrplan unterrichtet. Alle Kollegen unterrichten so im gleichen Lernfeld. Die allgemeinbildenden Fächer bleiben hiervon zunächst unberührt.

Daraus lassen sich folgende Einzelziele ableiten:

  • Die Lernenden erwerben Kompetenzen (Schüler sammeln zu theoretischen Inhalten praktische Erfahrung)
  • Die Kompetenzen, die erworben werden können, werden zu Beginn der Themenblöcke (Lernsituationen innerhalb Lernfeldern) benannt.
  • Zu jeder Kompetenz wird eine Checkliste ausgeben, die aussagt, was zu tun ist, um die Kompetenz zu erwerben.
  • Zu jeder Kompetenz sind Lernjobs ausgearbeitet, mit denen diese Kompetenz erworben werden kann.
  • Die Lernenden arbeiten in Gruppen an Lernsituationen mit Projekt- oder Auftragscharakter und stärken hierbei ihre Personal- und Sozialkompetenz bei gleichzeitiger Entwicklung ihrer individuellen Handlungskompetenz.
  • Die Lernenden weisen in formativen und summativen Tests individuell erworbene Kompetenzen nach.
  • Die Lernenden stellen ihre persönliche Kompetenzentwicklung in einem individuellen Kompetenzraster dar.
  • Die Bewertung, bis zu welchem Grad die jeweilige Kompetenz erreicht ist, wird in den folgenden Dimensionen ausgedrückt:
    • Qualität – individueller Lerntest
    • Quantität – Anzahl der bearbeiteten Lernjobs
    • Prozessentwicklung – Arbeit im sozialen Umfeld der Lerngruppe, Beteiligung im gegenseitigen Lernprozess, relativer Kompetenzgewinn
    • Die Lernenden erhalten Feedback in dem ihnen Chancen aufgezeigt werden.

Um die Projektzielsetzung im Zusammenhang zu verdeutlichen, soll mit dem Genre der Edu Fiction – Blog – die Zielsetzung des Projektes und die Schulentwicklungsprozesse veranschaulicht werden.

Written by hdhirth in: OskarSiL | Schlagwörter:, , , , , , , ,

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