Nov
14
2009
2

Förderung der Kommunikation und Selbstlernkompetenz durch Foren, Chat und Wiki

Führende Unternehmen der Wirtschaft fordern in ihrer Definition der Top-Ten-Kompetenzen an erster Stelle die Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache in Wort und Schrift. Innerhalb des OskarSiL-Projektes der Oskar-von-Miller-Schule in Kassel, bilden hierzu Foren, Chats und Wikis eine wichtige Basis.

Foren

Orthografie

Das Forum, aus dem Latinum entstammend, beschreibt einen Marktplatz oder Versammlungsort. Dieser Versammlungsort ist im digitalen Zeitalter innerhalb von Lernmanagementsystemen (LMS) in Form von elektronischen Kommunikationsplätzen zur schriftlichen Kommunikation zu finden. Hierbei gilt es einerseits die Beteiligung zu stärken und andererseits die Qualität der schriftlichen Beiträge zu entwickeln. Eine sofortige und jederzeitige Bewertung nach den Maßstäben aktueller Orthografie ist dabei nur bedingt förderlich, da Lernende, die sich dazu durchringen konnten eigene Beiträge zu verfassen, sicher nur schwer zum erneuten Einreichen von Beiträgen bewegt werden können, wenn die bereits eingestellten Beiträge sofort bewertet werden. Ist der Umgang geübt und der Nutzen von elektronischen Foren für Lernende erkennbar so entsteht in den meisten Fällen successive eine Vertrauensbasis zwischen Lernenden und Lehrenden sowie zum Medium, die eine Bewertung mit dem Instrument der chancenorientierten Beurteilungen ermöglicht. (weiterlesen…)

Nov
18
2008
2

BM Dr. Schavan – Neue Lernkultur durch digitale Kompetenz

Informations- und Kommunikationstechnologien werden in der Bildung immer wichtiger

“Zu einer modernen Pädagogik gehört eine digitale Lernkultur. Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten heute ganz neue Zugänge zu Bildungsinhalten. In der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhundert ist der sichere Umgang mit Computer und Internet elementar für alle Bildungsverläufe. So müssen auch alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, den verantwortungsvollen und intelligenten Umgang mit den neuen Medien zu lernen und zu praktizieren.” Das forderte Bundesbildungsministerin Annette Schavan bei der Jahrestagung der Initiative D21 in Berlin. Dabei lobte sie Initiativen aus der Wirtschaft, mit denen Impulse zur engen Verknüpfung von IKT und Bildung gegeben werden. Schavan hob hervor, dass die neue Lernkultur durch IKT eine hohe Individualisierung und gleichzeitig eine größere Unabhängigkeit von Institutionen mit sich bringe. “Die Schülerinnen und Schüler bringen heute andere Kompetenzen als früher mit. Schulen müssen die Lebenswelten der jungen Menschen integrieren, wenn sie sich weiterentwickeln wollen.”
“Auch im Blick auf den Bedarf an Fachkräften brauchen wir eine breit angelegte Medienkompetenz”, betonte Schavan. “Hier spielt IKT eine zentrale Rolle. Gerade in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind die Entwicklungen so rasant, dass eine Ausbildung nach dem neuesten Stand sowie eine permanente Weiterbildung unerlässlich sind.” Die Ministerin wies darauf hin, dass beim Nationalen IT-Gipfel am 20. November die Themen Forschung, Fachkräfte und Nachwuchs zu den Schwerpunkten zählen.

Ministerin fordert deutlichen Ausbau des Stipendienwesens

In den Schulen müsse eine breite naturwissenschaftliche Bildung eine Selbstverständlichkeit sein, sagte Schavan. Vor der Zulassung an eine Hochschule müsse es eine gute Beratung für die entsprechenden Studiengänge und Berufsbilder geben. “Die jungen Leute müssen wissen, dass sie verlässliche Berufsperspektiven haben. Dabei ist auch die Finanzierung wichtig. Wir haben das Bafög deutlich erhöht und den Empfängerkreis erweitert. Es muss aber auch Dynamik in das Stipendienwesen kommen. Ich setze mich für ein Stipendienwesen ein, das je zur Hälfte von der öffentlichen Hand und der Wirtschaft getragen wird. Der Bund ist bereit, das seinige dafür zu tun.”

14.11.2008 [BMBF Pressemitteilung 199/2008]

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Nov
10
2008
2

OskarSiL – Ausgangssituation

Allgemein – berufsorientiert
Studien belegen, dass ein Lernender der heutigen Zeit, aufgrund der immer schneller voranschreitenden technischen Entwicklung, 10 bis 15 Berufe während seines aktiven Arbeitslebens erlernen muss. Zumindest eine persönliche Fokusverlagerung in dieser Fülle ist heute bereits für jeden Berufstätigen eher Realität als Ausnahme. Insbesondere ist davon auszugehen, dass zukünftige berufliche Anforderungen ein zunehmendes Maß an Eigeninitiative und Kreativit (weiterlesen…)

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