Nov
21
2009
3

Kompetenzverortung und Überprüfung mittels Checkliste und Denkstufenmodell

Eine immer wieder aufkommende Fragestellung im Kontext Selbstorganisierten, individuellen Lernens innerhalb des OskarSiL-Projektes ist die der Kompetenzdarstellung und des Kompetenznachweises. Die Wikipedia beschreibt eine Kompetenz nicht mehr als eine Aufstellung einzelner Wissens- oder Könnenselemente, es handelt sich bei Kompetenzen vielmehr die Darstellung koordinierter Einzelleistungen anhand sich fortwährend ändernder Problemstellungen. (weiterlesen…)

Nov
18
2008
2

BM Dr. Schavan – Neue Lernkultur durch digitale Kompetenz

Informations- und Kommunikationstechnologien werden in der Bildung immer wichtiger

“Zu einer modernen Pädagogik gehört eine digitale Lernkultur. Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten heute ganz neue Zugänge zu Bildungsinhalten. In der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhundert ist der sichere Umgang mit Computer und Internet elementar für alle Bildungsverläufe. So müssen auch alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, den verantwortungsvollen und intelligenten Umgang mit den neuen Medien zu lernen und zu praktizieren.” Das forderte Bundesbildungsministerin Annette Schavan bei der Jahrestagung der Initiative D21 in Berlin. Dabei lobte sie Initiativen aus der Wirtschaft, mit denen Impulse zur engen Verknüpfung von IKT und Bildung gegeben werden. Schavan hob hervor, dass die neue Lernkultur durch IKT eine hohe Individualisierung und gleichzeitig eine größere Unabhängigkeit von Institutionen mit sich bringe. “Die Schülerinnen und Schüler bringen heute andere Kompetenzen als früher mit. Schulen müssen die Lebenswelten der jungen Menschen integrieren, wenn sie sich weiterentwickeln wollen.”
“Auch im Blick auf den Bedarf an Fachkräften brauchen wir eine breit angelegte Medienkompetenz”, betonte Schavan. “Hier spielt IKT eine zentrale Rolle. Gerade in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind die Entwicklungen so rasant, dass eine Ausbildung nach dem neuesten Stand sowie eine permanente Weiterbildung unerlässlich sind.” Die Ministerin wies darauf hin, dass beim Nationalen IT-Gipfel am 20. November die Themen Forschung, Fachkräfte und Nachwuchs zu den Schwerpunkten zählen.

Ministerin fordert deutlichen Ausbau des Stipendienwesens

In den Schulen müsse eine breite naturwissenschaftliche Bildung eine Selbstverständlichkeit sein, sagte Schavan. Vor der Zulassung an eine Hochschule müsse es eine gute Beratung für die entsprechenden Studiengänge und Berufsbilder geben. “Die jungen Leute müssen wissen, dass sie verlässliche Berufsperspektiven haben. Dabei ist auch die Finanzierung wichtig. Wir haben das Bafög deutlich erhöht und den Empfängerkreis erweitert. Es muss aber auch Dynamik in das Stipendienwesen kommen. Ich setze mich für ein Stipendienwesen ein, das je zur Hälfte von der öffentlichen Hand und der Wirtschaft getragen wird. Der Bund ist bereit, das seinige dafür zu tun.”

14.11.2008 [BMBF Pressemitteilung 199/2008]

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Nov
02
2008
2

OskarSiL – Bearbeitung von Lernsituationen und Lernjobs

OskarSiL

“Die hundert erfolgreichsten Unternehmen weltweit nutzen die Individualität ihrer Mitarbeiter als Chance für ihr Unternehmen.”

Zielsetzung des Projektes OskarSiL ist daher u.a., dass die Lernenden berufliche Kompetenzen durch selbstorganisiertes und individuelles Lernen (SiL), weitgehend selbstgesteuert, entwickeln. Dabei steht nicht das Erreichen eines gemeinsamen Lernziels im Vordergrund, sondern die Entwicklung der individuellen Stärken des Lernenden innerhalb der in den Lehrplänen gegebenen Vorgaben. Damit die sozialen Aspekte der persönlichen Entwicklung nicht unberücksichtigt bleiben, erfolgen die Aufgabenstellungen in gemischten Lernarrangements mit Gruppen- und Einzelarbeitsphasen.

Innerhalb des OskarSiL-Projektes der Oskar-von-Miller-Schule in Kassel, werden alle Aufgabenstellungen nach folgendem Muster bearbeitet:


1. Teil der Aufgabe (Lernsituation):

Die Lernsituation stellt die Gruppenaufgabe dar und muss Grundlage der Prozessbewertung sein. Die Gruppe erarbeitet einen Lösungsvorschlag zur Lernsituation. Bsp. LS_E4.1 PC-Systeme: Ein Kunde hat einen alten PC und der soll nach dem vorgegebenen Lastenheft aufgerüstet werden.

Durchführungstipp:
Exemplarisch kann ein ausgemusterter PC als Kunden-PC beigestellt werden. Die Lernenden können diesen zerlegen und die Einzelkomponenten auf Funktion, Bauart und Leistung analysieren. Sollte es sich bei dem PC um einen nicht mehr funktionstüchtigen PC handeln, kann die Auslobung eines kleinen Preises (Päckchen Gummibären etc.) die Motivation steigern.

Bearbeitung:
Die Aufgabe sollte genauso bearbeitet werden wie die ganzheitliche Prüfungsaufgabe. Es sind alle technischen Möglichkeiten erlaubt, sofern verfügbar. Zunächst sollte ein Pflichtenheft formuliert werden (Wie und Womit soll ein Auftrag durchgeführt werden). Dann die Arbeitsplanung mit der Einteilung: “Wer” macht “Was” und wann soll “Was” gemacht werden.

Hinweis: Insgesamt sollte jedes Gruppenmitglied nach dem folgenden Schema (vollständige Handlung, Lernhandlung) arbeiten:

1. Informationsbeschaffung
2. Planung
3. Durchfühung
4. Überprüfung
5. Bewertung, Reflexion

Inhalt:
Pflichtenheft, Arbeitsplanung, Tagesprotokolle – Ein Lerntagebuch ist empfehlenswert, man kann damit die Protokolle leicht erstellen und von den Gruppenmitgliedern einsehen lassen (e-Portfolio) oder Blog innerhalb der moodle-Plattform, weiterhin wird im Bsp. LS_E4.1 ein Angebot mit einer Kostenkalkulation benötigt. Ergänzend sollte eine Reflexion der eigenen Arbeit erfolgen: Was war gut, was würdest du das nächste Mal verändern, etc.

Wie sieht der Umfang des Arbeitsergebnisses aus?
Vollständige Arbeitsmappe

Abgabeform:
Abgabe entweder in einer ausgedruckten Mappe oder in einer elektronischen Mappe, die den Coaches über e-Portfolio freigeschaltet wird oder auf der moodle-Lernplattform eingestellt wird.

Bewertungskriterien sind:
- Prozessentwicklung (ca.80%) – wie wurde untereinander gearbeitet, wie wurde kommuniziert
- Qualität (ca.20%) – Welches Arbeitsergebnis ist entstanden


2. Teil der Aufgabe:

Bearbeitet werden Lernjobs nach Wahl des Lernenden. Im Bsp. LS_E4.1 wurde einen Lernjob als Pflicht vorgegeben (AA01 – Pflichtenheft). Jeder Lernende kann die Lernjobs auswählen, indem er sie einfach in der moodle-Plattform anklickt und auf seinen PC lädt.

Hinweis:

Lernjobs müssen im Lernlayout mit dem Abgabetermin erfasst und dem Coach als Beratungsgrundlage vorgelegt werden. Der Lernende bestimmt nach dem Beratungsgespräch die endgültig ausgewählten Lernjobs und Abgebatermine. Der Coach zeichnet gegen.

Alle Lernjobs können unter dem Benutzer “bfedummy” zunächst angesehen werden.

Abgabe:
Das Ergebnis des Lernjobs sollte auf jeden Fall in elektronischer Form vorliegen. Bei einem fachpraktischen Lernjob muss die Aufgabenstellung mit Lösung, die z.B. auch eine Fotodokumentation sein kann, ebenfalls als elektronisches Dokument erstellt und im moodle-Kursraum hochgeladen werden. Die Abgabe kann entweder von zu Hause aus oder von schuleigenen Internetcomputern erfolgen. Eine Abgabe in gedruckter Form wird nicht bewertet.

Hinweis: Die Lösung muss bei der Abgabe immer unterhalb des gewählten Lernjobs und unter Nutzung des eigenen Logins hochgeladen werden da sonst keine Zuordnung ergolgen kann!

Bewertungskriterein sind:
- Quantität (ca.80%) – Wieviel Leistung wurde vom Lernenden erbracht, bzw. wie umfangreich war seine abgegebene Leistung in Form von Menge der Informationen die beschaffen werden musste um eine Lösung einzureichen.
- Qualität (ca.20%) – Welches Arbeitsergebnis ist entstanden

Hinweis: Alle Lernjobs werden mit Prozenten bewertet. Eine Gewichtung erfolgt nach dem Grad des Umfangs und der Schwierigkeit des jeweiligen Lernjobs.

Nov
01
2008
2

OskarSiL

Herzlich Willkommen im Blog des OskarSiL-Projektes der Oskar-von-Miller-Schule in Kassel

OskarSiL steht für Selbstorganisiertes, individuelles Lernen und soll den Schülerinnen und Schülern größtmögliche Entwicklung individueller- und sozialer Kompetenzen innerhalb der Lehrplanvorgaben ermöglichen.

Im Blog werden die einzelnen Aspekte dieser Lernform betrachtet.

Written by hdhirth in: OskarSiL | Schlagwörter:, , ,

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