Nov
14
2009
2

Förderung der Kommunikation und Selbstlernkompetenz durch Foren, Chat und Wiki

Führende Unternehmen der Wirtschaft fordern in ihrer Definition der Top-Ten-Kompetenzen an erster Stelle die Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache in Wort und Schrift. Innerhalb des OskarSiL-Projektes der Oskar-von-Miller-Schule in Kassel, bilden hierzu Foren, Chats und Wikis eine wichtige Basis.

Foren

Orthografie

Das Forum, aus dem Latinum entstammend, beschreibt einen Marktplatz oder Versammlungsort. Dieser Versammlungsort ist im digitalen Zeitalter innerhalb von Lernmanagementsystemen (LMS) in Form von elektronischen Kommunikationsplätzen zur schriftlichen Kommunikation zu finden. Hierbei gilt es einerseits die Beteiligung zu stärken und andererseits die Qualität der schriftlichen Beiträge zu entwickeln. Eine sofortige und jederzeitige Bewertung nach den Maßstäben aktueller Orthografie ist dabei nur bedingt förderlich, da Lernende, die sich dazu durchringen konnten eigene Beiträge zu verfassen, sicher nur schwer zum erneuten Einreichen von Beiträgen bewegt werden können, wenn die bereits eingestellten Beiträge sofort bewertet werden. Ist der Umgang geübt und der Nutzen von elektronischen Foren für Lernende erkennbar so entsteht in den meisten Fällen successive eine Vertrauensbasis zwischen Lernenden und Lehrenden sowie zum Medium, die eine Bewertung mit dem Instrument der chancenorientierten Beurteilungen ermöglicht. (weiterlesen…)

Okt
13
2009
2

Zielformulierungen der pädagigischen Arbeit

Die auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion erarbeiteten Zielformulierungen bilden die Basis von Unterrichtsentwicklungen. Sie haben somit auch Einfluss auf Qualitätsleitbilder und Schulentwicklungen.

Grundlage aller Überlegungen sind aktuelle Rahmenlehrpläne.

Curriculum für Lernende beschreiben und zu erreichende Kompetenzen vereinbaren

Wer legt die zu erwerbenden Kompetenzen fest?

  • Alle Kompetenzen sind von den Fraktalen/Teams formuliert.
  • Ausbildungbetriebe sind in die Benennung von Kompetenzen eingebunden.

Wer entscheidet über den Grad und Zeitpunkt des Kompetenzerwerbs?

  • Der Lernende entscheidet selbst über die Auswahl seiner individuellen Kompetenzen.
  • Er legt weiterhin fest wann und in welcher Tiefe die Kompetenz erworben werden soll. (weiterlesen…)
Feb
04
2009
2

10 Prinzipien signifikanten Lernen nach Carl Rogers

Carl Rogers – 10 Prinzipien signifikanten Lernens

  1. Menschen haben die natürliche Gabe zum Lernen. Sie sind neugierig gegenüber ihrer Welt, wenn diese Neugier nicht durch die Erfahrungen, die sie in unserem Erziehungssystem machen, abgestumpft wird.
  2. Signifikantes Lernen findet statt, wenn der Lerninhalt vom Lernenden für seine eigenen Zwecke als relevant wahrgenommen wird. Ein Mensch lernt in belangvoller Weise nur jene Dinge, die (weiterlesen…)
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Nov
10
2008
2

OskarSiL – Chancen

Ausblick und Chancen

Institutionell
Auf Grund der Projektergebnisse, die während der Durchführung der ersten Projektphase, von Februar nzrbis Juni 2008, erreicht wurden, wurde das Projekt zwischenzeitlich auf die gesamte Berufsfachschule Elektrotechnik sowie in modifizierter Form auf die Höhere Berufsfachschule für Informationstechnik und auf Teilbereiche der zweijährigen Fachschule für Energietechnik und Prozessautomation ausgeweitet. Derzeit beschäftigt sich eine Gruppe aus dem Berufsfeld Kfz-Technik mit der Einführung dieser Konzeption auf Landesebene.

Für die Berufsschule gibt es die Besonderheit des Dualen-Ausbildungssystems zwischen Betrieb und Schule. Eine Erweiterung auf diese Schulform ist durchaus denkbar und würde für Betriebe und Schulen erhebliche Vorteile bieten, z.B. würden sich Synergieeffekte einstellen, die unter anderem die Abstimmung der Ausbildungsinhalte oder den Abruf des individuellen Kompetenzerwerbs und Leistungsstandes von Auszubildenden durch die betrieblichen Ausbilder ermöglichen. Ein Auszubildender könnte somit ohne Umstellung, im Betrieb und in der Schule jeweils an gleichen Aufgabenstellungen arbeiten. Durch die gemeinsame Erstellung von Lernsituationen und Lernjobs durch Betrieb und Schule kann die Qualität der Aufgabenstellungen und der Ausbildung insgesamt, erheblich gesteigert werden. Daneben wären die Ausbildungs-Curricula für jeden Beteiligten transparent.

Weiterhin können durch die vermehrte Kommunikation und Kooperation Standards geschaffen werden, die Voraussetzung für ein funktionierendes Qualitätsmanagementsystem sind.

Individuell
Durch die Festlegung von Lernzielen durch die Lernenden selbst, wird Wissen nachhaltiger erlernt. Die Lernenden übernehmen ein erhöhtes Maß an Eigenverantwortung. Aktives Lernen, Individualisierung und Selbstorganisation führen zu Selbstwirksamkeitserfahrungen, die wiederum die Motivation steigern. Die Lernenden gehen dadurch den Lernweg mit Optimismus und Zuversicht. Durch Lernportfolios und Kompetenzraster stellen die Lernenden erworbenes Wissen dar, es wird nicht fehlendes Wissen bescheinigt.

Die Lehrenden nehmen Abschied vom Dasein als „Alleinunterhalter und Showmaster“, und entwickeln sich zum Lernbegleiter und Coach und bieten den Lernenden Unterstützung bei der individuellen und sozialen Entwicklung. Sie sorgen für eine optimale Lernatmosphäre

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