
Preisverleihung, Schloss Biebrich in Wiesbaden, 3.11.08
v.l.n.r.: Dr. Dietmar Johlen (OvMS), Wilfried Dülfer (OvMS), Heinz Dieter Hirth (OvMS), Waldemar Sobieroj (OvMS), Henry Eckhard (OvMS), Staatsminister Jürgen Banzer (HKM), Frank Müller (OvMS), Matthias Huhn (OvMS), Günter Fuchs (OvMS), Dr. Berthold (Abteilungsleiter im HKM)
Pressebericht vom 3.11.2008:
„Bildung braucht Innovation“ / Auszeichnung bereits zum dritten Mal / Starke Partnerschaft zwischen Land und VhU zur Förderung der Beruflichen Schulen
Das Hessische Kultusministerium und die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) verleihen am heutigen Tage bereits zum 3. Mal den Innovationspreis Berufliche Schulen. 31 der rund 110 beruflichen Schulen hätten sich mit Einsendungen am Thema der diesjährigen Wettbewerbsausschreibung „Jugend, Innovation, Bildung“ beteiligt. Von den 31 seien 5 Träger des Innovationspreises von der Jury benannt. Diese erhielten einen Geldpreis in Höhe von 2.000 Euro. Zusätzlich erhalten alle 10 Finalisten, die es in die Endausscheidungsrunde geschafft hatten, einen Weiterbildungsgutschein* für 3 Personen je Schule.
„Die Sieger und Finalisten des diesjährigen Innovationspreises Berufliche Schulen demonstrieren eindrucksvoll, wie ansprechend sie Angebote der eigenen Schule zum Mittelpunkt ihres Projekts machen, wie sehr sie mit den neuesten Entwicklungen in der Wirtschaft, in Unternehmen, bei der Anwendung neuer Technologien verbunden sind. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Preisträger Ideenreichtum und Gespür für die ausgesprochen attraktive Präsentation ihrer Projekte haben. Das ist gut und wichtig, denn die Beruflichen Schulen tragen mit einem breiten Ausbildungsangebot, das von berufsvorbereitenden Bildungsangeboten über vollzeitschulische Angebote bis hin zur Berufsschule im Bereich der dualen Ausbildung und zum Beruflichen Gymnasium reicht, dazu bei, dass ihre Inhalte und Ausbildungen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt nachgefragt werden“, stellte Staatsminister Jürgen Banzer anlässlich der Verleihung des Innovationspreises im Schloss Biebrich fest. Staatsminister Jürgen Banzer sprach an dieser Stelle sowohl dem Engagement der Beruflichen Schulen als auch der VhU seine ausdrückliche Anerkennung und seinen besonderen Dank aus.
„Die Entwicklung von der Industriegesellschaft zur global ausgerichteten und vernetzten Dienstleistungsgesellschaft stellt auch die berufliche Bildung vor große Herausforderungen. Ich bin überzeugt, dass die notwendigen Veränderungen von beiden Partnern des dualen Systems nur gemeinsam bewältigt werden könnten. Dazu bedarf es nicht nur einer guten Kooperation, sondern auch eines gemeinsamen Entwicklungs-, Diskussions- und Lernprozesses. Hierbei sind wir z.B. mit wegweisenden Projekten wie die „Selbstverantwortliche Schule Plus – SV Plus“ oder auch dem HessenCampus und einem starken Partner wie der VhU auf einem guten Weg“, so Staatsminister Jürgen Banzer.
Was den Wettbewerb selbst angehe, so Jürgen Banzer, so habe das Internet schon in den vergangenen beiden Jahren eine herausragende Bedeutung gespielt, sowohl bei den Projekten als auch bei den Themenstellungen. Auch in diesem Jahr zeige sich erneut, dass das Internet die Schlüsseltechnologie ist, die im Alltags- und Berufsleben in immer mehr Bereiche vordringt. Das Internet sei nicht nur eine immer wichtigere Informationsquelle und ein Instrument zur Kommunikation mit Kunden, Kooperationspartnern und der Öffentlichkeit. Immer mehr werde es auch zu einem Instrument der Wissensvermittlung in der Aus- und Weitebildung, so der Minister.
* Sponsor Cisco Systems Innovationspreis
Berufliche Schulen in Hessen 2008
Gewinner-Schulen
- Adolf-Reichwein-Schule, Marburg: „Homepage Kulturtrialog“
- Berufliche Schulen Biedenkopf, Biedenkopf: „Entwicklung / Vermarktung von Berufsschulangeboten“
- Johann-Philipp-Reis-Schule, Friedberg: „Projekt: Waldschule“
- Oskar-von-Miller-Schule, Kassel „OskarSil“ (selbstorganisiertes, individuelles Lernen)
- Peter-Paul-Cahensly-Schule, Limburg: „Neue Organisationsstruktur im Rahmen von SV+ / eigenverantwortliches Handeln“