Aug
11
2010
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Übergabe der neuen Räumlichkeiten nach 11 Monaten Sanierung

Im Oktober 2009 begann in den Herbstferien der letzte Teil der Sanierung der OvM im Hauptgebäude. Im Vorfeld war ein Raumkonzept entstanden, das auf die Individualisierung von Lernprozessen ausgerichtet ist.

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Übergabe der neuen Räumlichkeiten mit Mitarbeitern des Hochbauamtes, des Schulverwaltungsamtes und der Gebäudewirtschaft der Stadt Kassel, des Architekten mit den Fachplanern und Schulleitungsmitgliedern der OvM.

Nach einiger Überzeugungsarbeit bei der Stadt Kassel als Schulträger und unserem Architekten konnten wir alle Beteiligten für unser Konzept gewinnen und es kam so etwas wie Pioniergeist auf, denn es ging unter anderem darum, so viele Wände (darunter auch tragende Wände) wie möglich zu entfernen, um offene Lernumgebungen zu schaffen. (weiterlesen…)

Aug
10
2010
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Welches Rüstzeug brauchen Jugendliche, damit sie im Unterricht erfolgreich sein können?

In den letzten Tagen des vergangenen Schuljahres fand an der OvM unter Leitung von Claudia Schmidt (3.v.l. stehend) eine Tagesveranstaltung im Rahmen der 2. Phase der Lehrerausbildung im Modul “Neue Lernkultur” statt.

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Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Tagesveranstaltung im Modul “Neue Lernkultur”.

Im Vordergrund stand die Frage, welches Rüstzeug brauchen Jugendliche, damit sie im Unterricht erfolgreich sein können? In diesem Zusammenhang wurden u. a. die folgenden Themen behandelt: Erfolgs- statt Defizitorientierung, individualisiertes Lernen mit Checklisten, Selbsttests, Lernjobs, Portfolioarbeit, Lernnachweise (statt Erledigungsnachweise), Zielvereinbarungen und Lerncoaching.
Schüler der OvM stellten vor, wie diese Instrumente im Unterricht eingesetzt werden.

Dass hier neue Wege beschritten wurden, zeigt auch die Literaturempfehlung für dieses Modul: Andreas Müller, “Mehr ausbrüten, weniger gackern”, hep Verlag, 2008 und Manfred Spitzer, “Lernen”, Spektrum akademischer Verlag, 2003.

Die enge Zusammenarbeit mit dem Studienseminar Kassel zum Thema Lernkultur wird auch in Zukunft weiter fortgesetzt. Die hier vorgestellte Veranstaltung stellt den Abschluss in einer Reihe von Veranstaltungen im Schuljahr 2009/2010 dar.

Mai
10
2010
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Eine türkische Delegation der Adnan Menderes Universität zu Gast

Heute hat sich eine Delegation der Adnan Menderes Universität aus Aydin an der Oskar-von-Miller-Schule über neue Entwicklungen in der beruflichen Bildung informiert.

Coskun Er stellt an der Infowand das Unterrichtskonzept in der Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung vor.

Coskun Er (1. v. l.) stellt an der Infowand der Besuchergruppe das Unterrichtskonzept in der Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung vor.

In unserer Abteilung haben die Mitarbeiter der Aydin Vocational School die Höhere Berufsfachschule für Informationsverarbeitung und die Grundstufe der IT-Berufe besucht. Die Gruppe fragte insbesondere nach, wie die Lernergebnisse in einem Portfolio für Bewerbungen zusammengefasst werden können und welche Rolle hierbei die Checklisten zu den einzelnen Lernfeldern spielen. Sie informierte sich über die Bereitstellung der Lernaufgaben und das typische Aussehen von den Lernprodukten der Schülerinnen und Schüler.

Wir waren in der Lage, das Unterrichtskonzept in türkischer Sprache vorzustellen, weil türkischsprachige Schüler die Besucher führten.

Written by djohlen in: BFI, IT-Berufe, Lernkultur | Tags:,
Dez
04
2009
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Erster Distance Learning Tag in der IT-Grundstufe

Gestern fand der erste Distance Learning Tag (DLT) in der Grundstufe der IT-Berufe des Ausbildungsberufs Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten diesen Tag im Forum ihres Moodle Kursraums in einer intensiven Diskussion im Vorfeld im Detail vorbereitet und erklärt, wie sie sich einen solchen Tag vorstellen.

DLT Teilnehmer

Die Gruppe der Schüler, die am Distance Learning Tag von zu Hause gearbeitet haben.

Die Schüler haben im Forum u. a. festgelegt, wie viele Lernjobs sie an diesem Tag bearbeiten und fertigstellen wollten und mit welchen Werkzeugen sie untereinander und mit den Schülerinnen und Schülern in der Klasse, die in die Schule kamen, kommunizieren wollten. In dem folgenden Auszug aus der Diskussion im Forum sind einige Festlegungen enthalten, die von den Schülern getroffen wurden.

  • 150 Punkte sind das (grob) angepeilte Ziel für den “DLT” (Distance-Learning-Tag) - für einen Schultag sind 100 Punkte ein Orientierungswert.
  • Der DLT sollte nach Möglichkeit von zu Hause aus stattfinden
  • Als Kommunikationsmittel sollen IRC und TeamSpeak/Mumble dienen
  • Darüber hinaus soll es pro Lernjob einen separaten IRC/TS-Channel für ausgiebige Fachdiskussionen geben
  • Falls möglich, soll eine Art “Log” eingerichtet werden, mit dem die Aktivität regelmäßig abgefragt/eingetragen/überprüft werden kann

In diesem Interview fassen die Schüler ihre Erfahrungen mit dem ersten DLT kurz zusammen.

Diese Klasse wird nach dem Unterrichtskonzept OskarSIL beschult, dass jedem Schüler Freiraum für einen eigenen individuellen Lernweg einräumt. Im Rahmen des Modellprojekts ViLBe wurde untersucht, wie neue Medien lernwirksam im Unterricht eingesetz werden können.

Okt
26
2009
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SV+ Informationsveranstaltung und ViLBe Reginalforum zum Thema Neue Lernkultur

Am 18. November 2009 findet die erste SV+ Informationsveranstaltung und das ViLBe Regionalforum im Kasseler Rathaus statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll der auf breiter Linie begonnene Einstieg in eine veränderte Lehr- und Lernkultur unseren Partnern in der Region vorgestellt werden.

SV+ Infoveranstaltungsflyer

Flyer zur Selbstverantwortung Plus Infoveranstaltung

Im Modellprojekt ViLBe (Virtuelles Lernen in Berufsschulen) werden in den kommenden 4 Jahren Unterrichtsformen für den Einsatz neuer Medien entwickelt, um den Auszubildenden Freiräume für selbstorganisiertes Lernen zu schaffen und sie auf ein lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten. Gerade in diesen Projekten, die sich mit der Einführung von Blended Learning beschäftigen, hat sich gezeigt, dass diese Zielsetzung nur mit einer grundlegend veränderten Unterrichtsgestaltung zu verfolgen ist. Nur wenn im Präsensunterricht bereits selbstgesteuertes und individualisiertes Lernen gerfördert wird, können e-learning Angebote lernwirksam werden. Im Rahmen der Informationsveranstaltung möchten wir hierüber mit den Betrieben in einen Dialog eintreten.

Der Flyer zur Veranstaltung enthält nähere Informationen zum Ablauf und Inhalt.

Sep
02
2009
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Die Bildungsexpedition 2009 zu Gast an der Oskar-von-Miller-Schule

Gestern hat an der Oskar-von-Miller-Schule die Bildungsexpedition 2009 Station gemacht. Wir waren der Meinung, dass auf der sechstägigen Expedition eine berufliche Schule nicht fehlen darf, um dem Anspruch der Expedition gerecht zu werden, nämlich Akteure und Konzepte für eine zukunftsorientierte Bildung in Deutschland ausfindig zu machen.

Im Interview hatten wir die Gelegenheit, bereits entwickelte und erprobte Unterrichtskonzepte in der Höheren Berufsfachschule vorzustellen, die auf individualisiertes Lernen setzen. Diese Entwicklung wird nun ebenfalls im Rahmen des Modellprojekts ViLBe auch in der Grundstufe der IT-Berufe angestoßen. Zudem konnten wir aus unserer Sicht schildern, wie sich die Rahmenbedingungen für Schulen verändern müssen und welche Impulse von der Lehrerausbildung ausgehen müssen. Es wurde aber auch hervorgehoben, dass viele der im Interview diskutierten Veränderungen bereits jetzt unter den gegebenen Rahmenbedingungen eingeleitet werden können.

Die Öffnung des Unterrichts hin zu einer Individualisierung der Lernprozesse braucht auch offene Räume, in denen Lernen stattfindet. Diese offene Raumstruktur wird an der Schule ab Herbst in der anstehenden Sanierung geschaffen werden. Vielleicht wird das dann in einem Jahr ein Anlass sein, die Bildungsexpedition 2010 wieder in Kassel begrüßen zu dürfen, um über Lernkultur und Raumkonzepte zu sprechen.

Die Bildungsexpedition 2009 geht noch bis zum Ende der Woche. Es stehen noch viele weitere spannende Expeditionsziele auf dem Tourplan, an denen sicherlich auch wieder interessante Interviews geführt werden.

Jul
02
2009
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Im Gespräch über die Individualisierung von Lernprozessen mit Kolleginnen und Kollegen der Berufs- und Technikerschule Butzbach

Am 29.06.2009  besuchte eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen der Berufs- und Technikerschule Butzbach die Oskar-von-Miller-Schule. Herr Dülfer stellte in einem Eingangsvortrag aktuelle Konzepte des selbstorganisierten und individualisierten Lernens vor.  In Gespächen in der Berufsfachschule Elektrotechnik (BFS) und der Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung (BFI) tauschten sich die beteiligten Kolleginnen und Kollegen zu diesem Thema aus.
In Hospitationsphasen konnten sich die Besucher von der Arbeit im Unterricht bei den Schülerinnen und Schülern informieren. Sie stellten aus ihrer Sicht vor, wie sie hier lernen.
Im Interview fassen die Besucher kurz ihre Eindrücke zusammen.
Besuch Butzbach 29.06.2009

Erste Station in der BFS Elektrotechnik (Bild unten, v. l. Wolf Dieter Lischke, Jens Voß, Helmut Wiewiorra, Bernd Dönges, Dr. Andrea Schallehn, Bettina Louis, Kai Köthe und Heinz-Dieter Hirth). Hier stellen Schüler in einer Präsentation das Unterrichtskonzept vor, nach dem sie lernen. Bei der Hospitation in der BFI (Bild oben) erläutern zwei Schüler die typischen Arbeitsabläufe anhand der Lernplattform.

Für September ist ein Gegenbesuch in Butzbach geplant, an dem es um den Transfer aktueller technischer Entwicklungen in den Unterricht in der Fachschule für Technik gehen soll.

Jul
02
2009
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Besuch des Staatssekretärs Brockmann in der 11BFI

Am 15.06.2009 hat sich Staatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann im Rahmen seines Besuchs an der Oskar-von-Miller Schule u. a. über die Unterrichtskonzepte in der 11BFI informiert. Einen thematischen Schwerpunkt bildeten hierbei die Aktivitäten auf dem Gebiet des individualisierten Lernens.
Neben dem Bericht der Schüler über ihre Erfahrungen in diesem veränderten Unterrichtskonzept stand an dieser Station vor allem die Organisation der Lehrkräfte im Klassenteam im Vordergrund.
Staatssekretär Brockmann in der 11BFI

Staatssekretär Brockmann (v. l.) informiert sich über das Unterrichtskonzept in der Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung. Herr Sobieroj (v. r.) erläutert, welche Abstimmung unter den Lehrkräften notwendig ist, um in diesem Konzept einer veränderten Lehr- und Lernkultur zu arbeiten.

Jun
02
2009
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Besucher aus dem HKM und dem AfL informieren sich über neue Lehr- und Lernkonzepte

Am 18. Mai 2009 informierten sich Besucher vom Hessischen Kultusministerium (HKM) und vom Amt für Lehrerbildung (AfL) an der Oskar-von-Miller-Schule über neue Ansätze in der Lehr- und Lernkultur. Sie hospitierten u. a. in der Berufsfachschule und in der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule. Hier konnten sie sich ein Bild vom Unterrichtsalltag der Schülerinnen und Schüler machen. Mit einem Referat führte Herr Dülfer die Besucher in diese Thematik ein. Im Zentrum des Interesses stand die Frage, durch welche Fortbildungsangebote sich Unterrichtskonzepte dieser Art in den berufsbildenden Schulen in Hessen etablieren lassen. Einige Statements sind in diesem Interview festgehalten.
Besuch aus dem HKM und dem AfL

Besucher aus dem HKM und dem AfL informieren sich über neue Lehr- und Lernkonzepte in der Berufsfachschule (Bild oben Herr Geißelmann, Herr Rupp, Herr Speier, Herr Lettermann, Herr Jung, Herr Gräf im Gespräch mit Herrn Hirth) und der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule (Bild unten im Gespräch mit Dr. Johlen)

Die vorgestellten Unterrichtskonzepte gehen auf die Mitarbeit im Handlungsfeld 1 - Qualitätsentwicklung - des Modellprojekts “Selbstverantwortung Plus” zurück. Es würde sich daher anbieten, die hier gewonnenen Erfahrungen im Rahmen des Transfers des Modellprojekts “Selbstverantwortung Plus” in die Breite zu tragen. In diesem Fall müsste die Koordinierungsstelle für Organisation, Beratung und Evaluation (KOBE) des Modellprojekts in die Lage versetzt werden, die Lehrkräfte zu schulen und auf ihrem Weg zu begleiten.

Mai
08
2009
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Welche Räumlichkeiten braucht individualisiertes Lernen?

Die anstehende Sanierung im Hauptgebäude der Schule gibt uns die Möglichkeit, neu über Raumkonzepte nachzudenken. Mit Blick auf die pädagogische Diskussion, in der zunehmend eine Individualisierung der Lernprozesse eingefordert wird, ergeben sich auch neue Anforderungen an die räumliche Gestaltung einer Schule. In diesen beiden Videos soll der aktuelle Stand der Planung kurz vorgestellt werden und mögliche pädagogische Konzepte zur Diskussion gestellt werden.

Im ersten Teil des Videos wird ein kurzer Überblick über die grundlegenden Ziele einer neuen Lernkultur gegeben. Es wird schnell deutlich, dass eine veränderte Lernkultur, offene Räumlichkeiten und technische Innovationen, z. B. im Bereich von sozialer Software, eine bisher noch nicht dagewesene Chance für eine grundlegende Neuausrichtung von beruflicher Bildung bietet.

Aus den pädagogischen Überlegungen lassen sich klare Anforderungen an die räumliche Ausstattung der Schule ableiten. Es zeigt sich bereits jetzt, dass sich die Raumnutzung in offenen Unterrichtskonzepten deutlich von der Raumnutzung im klassischen Unterricht unterscheiden wird. Hierbei setzt ein Lernender nicht nur Schwerpunkte bei den Kompetenzen, die er erwerben möchte, sondern entscheidet auch zu welcher Zeit er in welchen Räumen wie lernen möchte. Er hat Zugang zu Laboren, kann sich in Stillarbeitsräume zurückziehen, eine Lehrkraft um eine  Unterrichtseinheit bitten oder kurz in der Teeküche entspannen.

Diese Thematik wird auch im Modellprojekt ViLBe (virtuelles Lernen in der Berufsschule) aufgeriffen werden. Die einzelnen Teams werden Lösungen erarbeiten, wie neue Medien lernwirksam in enger Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben im Bereich der Teilzeitberufsschule eingesetzt werden können.

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